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Wasser, Erde, Luft, hört die Herrin, die euch ruft! Hagel, Sturm und Wolkenbruch, folget meinem Zauberspruch! Geht mit Beben, Blitz und Brausen nieder über Entenhausen! zitiert aus »Pech mit dem Glückszehner«, übersetzt von Peter Daibenzeiher |
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Selbst ist der Mann |
Alessandro
Fantastilliardär
  

Dabei seit: 07.07.2004
Beiträge: 939
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- Storytitel: Selbst ist der Mann
- Originaltitel: Recalled Wreck
- Storycode: AR 105
- Layout: 4-reihig
- Seitenanzahl: 10
- Autor: Don Rosa
- Skript: Don Rosa
- Zeichner: Don Rosa
- Deutsche Veröffentlichungen: HoF Band 1, DDSH Spezial 1, Onkel Dagobert Nr. 10 und MV 1990-19
- Erstveröffentlichung: Dezember 1987
- D.U.C.K. Widmung: gelöscht!
- Charaktere: Nachbar Zorngiebel, Tick Trick und Track, Donald Duck und andere Nachbarn.
Story:
Für Donald ist es mal wieder Zeit, sich ausgiebig um seinen geliebten 313 zu kümmern. Mit einem Putzlappen und einer Werkzeugkiste macht er sich an sein Auto, getreu mit dem Motto:"Selbst ist der Mann und spart dabei!". Er behandelt die Roststellen, überholt den Motor und unterzieht jedem noch so kleinem Detail eine sorgefältige Prüfung. Schnell sind seine drei kleinen Neffen begeistert und fragen ihn, ob sie ihm helfen dürfen. Nach sorfgältiger Arbeit der 4 Ducks geht es an das Zusammenbauen. Doch zuvor muss ein defektes Vergaserteil reapariert werden, da zu diesem Oldtimer keine Ersatzteile mehr produziert werden - für so etwas ist kein anderer besser geeignet als Daniel Düsentrieb. Wärhend die Tüftelfritzen nun also zu Daniel Düsentrieb gehen, kommt Donalds Zankkumpane, Nachbar Zorngiebel, pfeifend zum Vorschein. Zusammen mit seinen Teilen, die er nicht mehr benötigt, verkauft er Donald`s 313 Bausteine vor seinem Haus. Einige Stunden später kommt die Tüftelsippe mit dem reparierten Vergaser zurück. Fest entschlossen nehmen sie sich vor, den 313 wieder auf Hochturen zu bringen, und danach eine Spritztour zu unternehmen. Doch auf einmal merkt er, dass seine Autoteile nicht mehr vor seinem Haus liegen. Bekümmert geht er auf Nachbar Zorngiebel zu, welcher gerade in seine Gartenarbeit vertieft ist, und fragt ihn, wer seine Autoteile geklaut hätte. Mit großem Lächeln versucht er Donald zu beruhigen:"Keiner. Ich hab ihnen nur einen Freundschaftsdienst erwiesen, weil ich einen Flohmarkt veranstaltet habe". Dann gibt er Donald das gewonnene Geld. Ganze 11,15 Taler für sein Traumauto, dass er über alles in der Welt liebt. Daraufhin stößt Donald, mit voller Wut im Bauch, Nachbar Zorngiebel in sein gepflegtes Tulpenbeet. Schnell beginnt eine heftige Rauferei zwischen den Beiden, die Donald zu guter Letzt gewinnt. Nachbar Zorngiebel muss gestehen, dass er die Autoteile nur an Nachbarn aus der Umgebung verkauft hatte. Nun macht sich Donald auf, um die verloren gegangenen Teile wieder zu sammeln. Da die Leute Donalds Autoteile für andere nützliche Dinge brauchen, wollen sie die Teile nicht für den Originalpreis verkaufen, sondern wollen entsprechen mehr dafür. Nach einer langen Suche und einigen Missversändnissen hat Donald endlich sein komplettes Auto. Allerdings fehlen viele Mutter und Schrauben, doch Donald interessiert das nicht. Ein wenig Scheppern und Klappern stört ihn nicht. Nachdem Trick, Tick und Track die Mängel des Autos aufgezählt haben [Sitz sei voller Flöhe, Auto riecht nach Steak,...] wird Donald wütend und heitzt ordentlich ein, sodass das gesamte Auto in seine Einzelteile verfällt.
Kommentar von Don Rosa:
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Huch! Über meine Zehnseiter ist wirklich nicht viel zu sagen ... Sie sprechen gemeinhin für sich selbst, versteht ihr? Es gibt keine intensive Recherche, mit der ich prahlen oder historische Akkuratesse, über die ich mich auslassen könnte. Das Einzige, woran ich mich bei dieser Geschichte von 1987 erinnern kann, ist die Tatsache, dass ich eine Geschichte über Donalds berühmtes kleines rotes Auto zeichnen wollte, das auf dem Nummernschild 313 trägt. Viele europäische Freunde der Ducks versuchen immer wieder herauszubekommen, welche Marke wohl als Vorbild für Donalds Auto gedient haben mag, das Al Taliaferro für die Donald-Zeitungstrips erfunden hat. Es gab in der Realität ein Auto, das dem von Donald ähnelt; was für ein komisches kleines Auto das wohl wäre? Naja egal, Barks hat immerhin eine Geschichte gezeichnet, in der Donald sein Auto selbst beschreibt und diese Beschreibung habe ich in meiner Geschichte auch benutzt: "Ein Mixwell-Motor aus 1920, die Karosserie eines 1922er Dudge und Achsen eines Paclac von 1923." Diese Automarken sind natürlich frei erfunden, auch wenn es sich dabei um Anspielungen auf Marken der damaligen Zeit handelt. "Mixwell" kommt von Maxwell, eine Automarke, von der Radiokomiker Jack Benny immer behauptete, sie zu fahren. "Dudge" ist offensichtlich auf Dodge zurück zuführen, einer Marke, die es auch heute noch gibt, und "Paclac" muss eine Mischung zweier Marken von Luxus-Oldtimern sein, dem Packard und dem Cadillac. Wie auch immer, dieses Zitat aus der alten Barks-Geschichte vermittelte mir den Eindruck, dass Donald sein Auto aus alten Schrotteilen selbst zusamengebaut hat. Das würde auch erklären, warum er es so sehr liebt und es niemals gegen ein neuers oder besseres Modell ersetzt hat. [Ich erlaube mir an dieser Stelle eine persönliche Bemerkung mit gewissem Bezug zu dem oben gesagten: Da ich vom Design moderner Autos so gelangweiligt bin wie von den meisten neuen Kinofilmen, Fernsehsendungen und aktuellen amerikanischen Comics, beschloss ich 1977, für den Rest meines Lebens mein letztes Auro zu kaufen. Ich kaufte einem alten Bauern eine "Dodge Custom 6", Baujahr 1948, ab, mit dem er seit seiner Anschaffung höchstens einmal pro Woche in die Stadt gefahren war. Er sieht ein bisschen aus wie eine riesige Version von Donalds Dudge-Karosserie, mit dem Unterschied, dass meiner kein Cabriolet und mitternachtsblau lackiert ist. Also, wenn ihr jemand in Louisville seid und eine Dodge, Baujahr 1948, mit dem Kennzeichen "COMICS" seht, fahrt auf und hupt mir was!]
(Kommentar aus Hof Band 1)
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Bewertung:
Story:  
Zeichnung: 
Hintergrundgags: 
Schlusspointe: 
Humor: 
Ausarbeitung:  
Charaktereinführung: 
Anspruch: 
Endfazit:
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28.02.2005 23:53 |
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