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Also ich fass das jetzt so auf: es gibt drei große Duckiversen, das amerikanische, das italienische und das dänische und dass man die drei nur bedingt vergleichen beziehungsweise ineinander integrieren kann.
__________________ Don Rosa ist mein großes Vorbild und David Bühring nicht .
Ineinander integrieren? Naja, mit Ausnahme von anderen Autoren haben die keinen Unterschied.
__________________ Donald zu seinen Neffen: ,,Wenn ich dieses Päckchen öffne, springen mir sicher Schreckschlangen in Scharen entgegen. Aber Euer infamer Plan schlägt fehl, weil ich das Corpus erschrickdi vor der Zeit zerstöre.''
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Zitat:
Original von Lavaking
Ineinander integrieren? Naja, mit Ausnahme von anderen Autoren haben die keinen Unterschied.
Ja ok, seh ich ein, aber ich muss doch feststellen, dass die LTBs teilweise von den anderen Büchern abweichen. Und da die LTBs größtenteils von Italienern stammen, die anderen (ich nenns jetzt mal) Klassiker allerdings von den erwähnten Dänen, kann ich da sagen, dass die LTBs generell ein eigenes Kapitel darstellen?!
konfus*
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(zwar nicht Rosa und die Van Horns, aber Flemming Andersen, Massimo Fecchi, und viele mehr...)
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lavaking: 24.01.2009 18:59.
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Fechhi ist doch auch Italiener...
Aber um das gehts mir auch nicht, ich mein ja nur, dass die LTBs manchmal bezüglich Verwandtschaft und Vorgeschichte (der Charaktere) von den Rosa-Barks-Van-Horns-etc.-Comics abweichen, was sie doch in gewisser Weise einzigartig macht.
oder?!
(*help*)
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Kann sein. Fecchi ist Italiener, aber er arbeitet trotzderm für Egmont. Die Rosa-Barks-und-co. sind halt 4-reihig und damit (meist) etwas kürzer als die 3-reihigen Stories. (zumindest heute)
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Vielleicht kann man aber auch sagen, dass in den LTBs einfach nicht so auf Genauigkeit geachtet wird, weil sie mehr kommerzorientiert sind, während die oben erwähnten Autoren mehr Wert auf Konstanz und Genauigkeit leg(t)en.
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Die Duckcomics sind ja in Amerika entstanden - Gottfredson, Taliaferro und nicht zuletzt Barks haben die Trickfilmfiguren genommen und Comics mit ihnen gezeichnet.
Später haben dann andere Autoren und Zeichner die Idee aufgegriffen und ebenfalls Comics mit diesen Figuren gezeichnet. Die Italienier waren da z.B. schon ziemlich früh, die haben glaub ich schon in den 50ern damit angefangen. Auch in Amerika gabs dann mit der Weile noch andere Zeichner und Autoren. Inzwischen arbeiten heute die meisten für Egmont, also für Dänemark, egal wo sie herkommen. Auch Don Rosa und van Horn (beides Amerikaner) z.B. sind dort. Und die Italiener mit ihrem riesigen Comicmarkt spielen natürlich auch eine grosse Rolle. Heute sind das die beiden grossen und praktisch einzigen Länder, von wo wir unsere Comics herbekommen.
Stilistisch gibts aber keine allzu grossen Unterschiede. Die Dänen mit den Vierreihern halten sich mehr an Barks, auch wenn da jeder Autor und Zeichner manchmal so seine Eigenheiten hat. Die Italiener sind etwas eigener, sie machen ja auch die Dreireiher. Da sieht der Geldspeicher z.B. anders aus und ist anders koloriert. Oder Klaas Klever hat Mac Moneysack weitgehend als Dagoberts Konkurent ersetzt.
Aber eben - grosse Unterschiede gibt es da kaum. Das die Italiener kommerzieller sind, glaub ich kaum. Die Zeichner und Autoren, egal von wo, sind alle gleichweit kommerzorientiert, denen geht es schon um die Geschichten, aber irgendwie müssen sie auch Geld verdienen.
Soll jetzt nicht heissen, das es deswegen nur schlechte Geschichten gibt. Auch heute gibt es noch neben den alten Meistern, die das Genre geprägt haben, wie Barks und Scarpa noch eine Menge Künstler, denen es mehr um die Sache geht. Z.B. eben jene Rosa und van Horn, aber auch Cavazzano, Casty, Rota und andere sind gute Adressen. Andere Künstler sind da vielleicht nicht ganz so versessen, trotzdem sind sie sicher nicht nur kommerziell orientiert.