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Zum Ende der Seite springen Entenhausen – ein Amerika wie es sein sollte, aber selten ist
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Alessandro Alessandro ist männlich
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Entenhausen – ein Amerika wie es sein sollte, aber selten ist Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Carl Barks, der grosse Zeichner und Texter von Donald Duck und seiner Welt, ist tot. Auf über 6300 Seiten hat er uns die Chronik eines wahrhaft freiheitlichen Utopias gezeigt. Es ist zwar nur ein kopierter und langer Text, aber es lohnt sich wirklich mal ein paar Minuten Zeit zu nehmen und ihn zu lesen! Copyright by D.O.N.A.L.D. (donald.org)

Detmar Doering

In unserer eigenen Welt wären solche Fragen leicht zu beantworten. Etwa: Können Enten fliegen? Oder: Haben Enten Zähne in ihren Schnäbeln?

Aber wie steht es mit der Beantwortung dieser Fragen, wenn man sich nicht hier bei uns, sondern in Entenhausen befindet. Dort haben Enten normalerweise ebenso wenig Zähne wie hierzulande. Aber wehe, wenn sie einmal wütend sind. Dann sieht man plötzlich scharfe und grimmige Beisswerkzeuge. Und wirklich fliegen tun die Enten dort nicht. Dies fiele ihnen auch schwer, denn sie haben nämlich keine Flügel, sondern Arme und Hände. Letztere sind immer mit vier Fingern ausgestattet. Andererseits berühren ihre Füsse beim Rennen nie den Boden. Stattdessen befinden sie sich im Laufzustand immer ca. 10 cm über der Erdoberfläche.

Solche Beschreibungen über Zahn- und Flugeigenschaften bei Enten hier und in Entenhausen werfen mehr Fragen auf als sie beantworten. Haben Entenhausener Enten irgendeine unbekannte Kapselkonstruktion im Schnabel, in der sie die spitzen Zähne verschwinden lassen können, wenn ihnen freundlich zu Mute ist? Haben sich die Flügel zu Händen umgebildet, weil durch radioaktive Strahlen das Erbgut verändert wurde? Oder durch "genetic engineering" (wenn ja, durch wen)? Schwirren Entenhausener Enten beim Rennen deshalb knapp über dem Boden, weil dort andere Schwerkraftverhältnisse herrschen? Alle diese Fragen kulminieren letztlich in der einen, grossen Frage: Wo liegt überhaupt Entenhausen?

Ganze Kongresse der "Donaldisten" – so heissen die Experten, die ihr Leben der Erforschung des Entenhausener Universums widmen – haben über diese Fragen heftige und tiefe Debatten geführt.

Der Chronist Entenhausens

Ob sie je die Antworten finden werden, bleibt ungewiss. Der einzige Mensch, der je die Wahrheit – die ganze Wahrheit – über Entenhausen wusste, ist tot. Am 25. August dieses Jahres starb Carl Barks. Mit ihm starb zugleich der Mann, dem wir die einzigen authentischen Berichte (zweifelnde Frevler würden von "Geschichten", "Fiktionen" oder gar "Comics" reden, doch jeder Donaldist weiss, dass das Entenhausener Universum in jeder Hinsicht die realste aller Welten ist) verdanken. Zugegeben, es hat andere Zeichner gegeben, die mehr oder weniger lustige Bilderfolgen über Donald Duck bei Disney publiziert haben. In den 70er Jahren erreichte Tony Strobl einen gewissen Ruhm, seit den 80ern der Niederländer Daan Jippes – um nur einige zu nennen. Doch niemand – wahrscheinlich nicht einmal sie selbst – würde ihnen zugestehen, die echten Berichte – sozusagen die Evangelien – geliefert zu haben. Bestenfalls das Gütesiegel "apokryph" wäre angemessen.

Niemand weiss, wie Carl Barks zu dem privilegierten Zugang zum Entenhausener Universum kam, denn dies ist nicht so einfach. Viele Zeichner versuchten es, nur ihm gelang es. Schliesslich ist die plausibelste der Antworten, wo denn Entenhausen liege, die, dass es sich um ein Paralleluniversum handle. Dafür sprechen nicht nur die ungewöhnlichen Schwerkraftverhältnisse, sondern auch die Tatsache, dass die Ducks in einigen Berichten mit recht veralteten kerosinbetriebenen Raumschiffen bereits bewohnte Planeten erreichen können.

Wie also kam Barks zu seinem Wissen um Entenhausen? Barks selbst war zu bescheiden, uns prahlerisch darüber zu erzählen. Lange Zeit wusste sogar niemand, dass er der Verfasser der einzig authentischen Berichte aus Entenhausen war. Zusammen mit den unauthentischen Werken anderer Zeichner wurde sein Werk unter dem umfassenden Label "Disney" veröffentlicht, so dass der Eindruck entstand, Walt Disney selbst wäre der grosse Chronist Entenhausens. Kenner durchschauten dies sofort und wussten, dass hier ein besonderes Genie am Werke war. Doch erst 1959 gelang es einem amerikanischen Fan, die Identität des bis dato "good duck man" genannten Barks zu enthüllen. Dieser Bescheidenheit wegen sind wir auf Vermutungen darüber angewiesen, wie Barks an sein Wissen kam. Die wahrscheinlichste davon ist die, dass die Entenhausener – vielleicht sogar Donald Duck selbst – von sich aus irgendwie den Kontakt mit ihm aufnahmen. Sie erkannten wohl nicht nur das grosse Zeichentalent, sondern müssen eine Art Geistesverwandtschaft zwischen ihrer Welt und der Welt des Carl Barks verspürt haben.

Diese geistige Welt des Carls Barks, so müssen wir aus seiner Biographie schliessen, war die Welt eines Amerikas, wie es sein sollte.

Als armer Farmerssohn wird Carl Barks am 27. April 1901 in Merrill, Oregon, geboren. Als Laufbursche einer Druckerei, Holzfäller, Hühnerzüchter (ein Beruf, den Donald Duck auch einmal ausüben sollte) beginnt Barks seine Karriere ganz unten, um dann für lokale Zeitschriften als Cartoonist zu arbeiten, was ihn schliesslich zu jener Laufbahn brachte, die ihn zu Weltruhm führte, nämlich der bei Disney angestellte Chronist Donald Ducks und Entenhausens. Es hätte eigentlich nur noch eines anfänglichen Daseins als Tellerwäscher bedurft, um das ultimative amerikanische Klischee realisiert zu sehen.

1935 stellen ihn die Walt Disney-Trickfilmstudios ein. Es ist hier, wo er zum ersten Mal mit Donald Duck in Berührung kommt, der bei Disney anscheinend 1934 erstmals den Kontakt mit den Menschen unserer Welt suchte – jedenfalls erschien er zu diesem Zeitpunkt erstmals in einem kleinen Trickfilm. Wirklich Barks und der Welt hatte sich Donald Duck in den auch von Barks fortan mitentwickeln Filmen noch nicht offenbart. Er zeigt sich hier nur als eindimensional gezeichneter Choleriker, der von seinen Neffen gehänselt wird, und anscheinend in kein reales Welt- und Sozialgefüge eingeordnet ist. Erst als Barks sich 1942 zunächst als freier Mitarbeiter, dann ab 1943 wieder als Angestellter bei Disney dem recht neuen Medium der längeren Comic-Geschichte in Heftform widmet, erfolgt die schrittweise Offenbarung. In den Berichten, die Barks nun der Welt präsentiert, wird nach und nach die Mehrdimensionalität des Donaldschen Charakters und die gesamte Welt, in der er lebt, sichtbar.

Das Entenhausener Universum

Donald Duck ist auf einmal nicht mehr nur ein cholerischer Schreihals. Er wird zu einer Ente, die vieles versucht, aber fast immer damit scheitert. Er ist ein Erpel, der manchmal Ansätze von Genialität zeigt (er bringt es einmal zum besten Abbruchunternehmer der Welt und zum Favoriten im Wettrennen zum Mond – um nur einige Beispiele zu nennen), aber wegen seiner psychischen Instabilität erntet er selten die Früchte seines Talents. Seine offenkundige Liebe zu Daisy Duck wird nicht nur durch die Rivalität mit Gustav Gans frustriert, sie kommt auch auf Grund eigener Unentschlossenheit und sexueller Unreife nicht zum Zug.

Stück für Stück vermittelte uns Barks in den Jahren seines Schaffens bei Disney von 1943 bis 1967 mehr über Entenhausen und seine Bewohner. Da ist der reiche und geizige Onkel Dagobert (engl.: Scrooge McDuck), die attraktive und jedes Entenherz höher schlagen lassende Daisy Duck, der geniale, doch recht skurrile Erfinder Daniel Düsentrieb (Gyro Gearloose), der schnöselige Glückspilz Gustav Gans (Gladstone Gander) oder die schwerkriminellen und manisch auf die Geldvorräte Onkel Dagoberts fixierten Panzerknacker (Beagle Boys). Dass es sich hier um eine reale Welt und nicht um eine Comicfiktion handelt zeigt nicht die Kohärenz und er Umfang des Entenhausener Universums, das bei Barks erscheint, sondern die Tatsache, dass über die Jahre der Berichtveröffentlichung die Figuren sich entwickeln und altern. Wie bei den Enten unserer Welt konnten Entenforscher bei Donald Ducks Schnabel eine Entwicklung vom spitzen Kükenschnabel zum rund geformten Schnabel erwachsener Enten ausmachen. Wie real dies ist, zeigt zum Beispiel der Vergleich zu den "Peanuts" des ebenfalls kürzlich verstorbenen Charles Schulz, die zu einer über 40jährigen Stagnation im Kleinkindalter verurteilt waren, und damit ihre pure Fiktionalität bewiesen.

Aber was ist das denn nun für eine Welt, die uns Carl Barks mit Entenhausen eröffnet hat? (Oberflächliche) Leser im deutschsprachigen Raum werden hier manchmal zu falschen Schlüssen verführt, so etwa durch die klassisch gewordenen Übersetzungen der Barksschen Berichte durch Erika Fuchs. Diese genialen sprachlichen Neuschöpfungen hatten bei der Vermittlung des Entenhausener Weltbildes und seiner Wertegrundhaltung im kulturchauvinistischen deutschen Lesermilieu (fälschlich oft "Bildungsbürgertum" genannt) eine ungeheuere und nicht zu unterschätzende Bedeutung. Dieses Milieu, dass sich gerne in einem traditionellen oder linken Antiamerikanismus ergeht, war eigentlich für den ideologisch purifizierten Amerikanismus, der zum Entenhausener Lebensstil gehört, kaum empfänglich. Die mit Goethe-Zitaten gespickten Fuchsschen Übersetzungen öffneten bei den Deutschen Herz und Verstand für Entenhausen. Trotzdem blieb Entenhausen weiterhin Entenhausen – und damit eine Welt mit natürlicher Affinität zu Amerika.


Fortsetzung Folgt...

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Natürlich gab es, nachdem die Barksschen Berichte den Ruhm Entenhausens etabliert hatten, plumpe Versuche, das Erfolgsprodukt für Deutschland zu reklamieren. Erst kürzlich meinte die Berliner Zeitung der "Tagesspiegel" bewiesen zu haben, dass Entenhausen mit Berlin identisch sei, weil in einem Band der Disney-Reihe "Lustige Taschenbücher" Onkel Dagobert eine Zeitung in der Hand hält, deren Titel "Tagesspiegel" lautet. Nun weiss jeder Donaldist, dass in den "Lustigen Taschenbücher" keine Berichte von Barks, sondern italienische Billigcomics abgedruckt sind, denen man meist sogar den Anspruch absprechen muss, lehrreiche Apokrypha zu sein. In einem früheren Band kam es sogar einmal vor, dass – horribile dictu! – Donald mit fünf (!) Fingern abgebildet wurde. Mehr ist zu diesem Thema nicht zu sagen.

Ein liberales Utopia

Ja, Entenhausen ist das Amerika, das so ist wie es sein soll, und nicht ein von anderen schädlichen Einflüssen verdorbenes Land. Es ist das Land des "rugged individualism", wo nicht nur jeder seine Chance bekommt, sondern diese auch wahrzunehmen gewillt ist. Es gibt kein Gejammer darüber, dass eine vertane Chance in Entenhausen nicht durch "Staatsknete" kompensiert wird. Nicht ein Körnchen sozialistischer Politik und sozialistischer Mentalität findet sich (Barks selbst war ein guter Antikommunist). Dies gilt nicht nur für Dagobert Duck, der reichsten Ente der Welt. Nichts hat er sich durch Kungelei mit dem Staat (Kohlesubventionen, Schutzzölle etc.) erworben. Sein Vermögen hat er erworben, indem er mit eigenen Händen Gold in Alaska ausgrub oder im Pazifik Kormorane zum Perlentauchen dressierte. Er ist der nicht immer liebens-, doch immer hochachtungswürdige Selfmade-man. Donald Duck hingegen bleibt immer am unteren Ende der ökonomischen Leiter, was ihn aber nicht verzagen lässt, es gleich aufs Neue zu versuchen. Im liberalen Utopia Entenhausen ist das einzige und wichtigste, was der Staat dazu tut (bzw. irgendwie nicht tut), dass er ihm dabei keine Hindernisse in den Weg legt. Die Steuerlast scheint recht erträglich zu sein. So kann Onkel Dagobert sein Vermögen weitgehend zusammenhalten. Eine hohe Neidbesteuerung würde den Staat auch vor schwere logistische Probleme stellen, denn Dagobert hat kein Schein- und Buchgeld, sondern nur Bargeld. Es bedürfte ganzer Lastwagenflotten, einen hohen Steueranteil davon zu kassieren.

Ja, Entenhausens Währung, der Taler, ist noch durch Sachmittel (hauptsächlich Gold) voll gedeckt. Inflation gibt es so gut wie nicht, wenn doch, dann erlaubt sie im freien Spiel der Marktkräfte heilsame Korrekturen. So wird in einem Bericht einmal Dagoberts Geld durch einen Orkan über das ganze Land verteilt. Ausser Dagobert selbst hört danach jeder auf, zu arbeiten. Dies erlaubt Dagobert, für seine nun knappen Produkte kurzfristig enorm hohe Preise zu verlangen. Bald haben alle ihr Geld ausgegeben, Dagobert hat sein Geld wieder und die Arbeitsgesellschaft ist glücklich wiederhergestellt.

Ansonsten herrscht statt dem Staat die Mäzenatenkultur. Die Politiker sehen ihre Aufgabe nicht im Verschwenden von Steuergeldern, vielmehr treten sie meist als Spendensammler auf. Dabei lieben sie die Idee des Wettbewerbs. So stacheln sie etwa Dagobert Duck zu einen Wettkampf mit dem Maharadscha von Zasterabad (der frech behauptet, reicher als Dagobert zu sein) an, wer das grösste Denkmal von Emil Erpel, dem Stadtgründer Entenhausens, baut. Nie sah eine Stadt mehr Kultursponsoring und nie grössere Kulturdenkmäler!

Auch sonst ist Entenhausen amerikanisch liberal und tolerant. Unzählige Tierarten leben friedlich beieinander (der Mehrheitstyp ist übrigens keine Ente, sondern eine halb canide und halb hominide Lebensform). Man lebt gut miteinander, ohne derbe Klischees und ethnische Stereotypen (natürlich tragen Eingeborene immer Baströcke und trommeln wild) zu empfindlich zu nehmen. Was in Entenhausen herrscht, ist die klassische Toleranzidee der Gründerväter, nicht die aus der verquasten europäischen "Schuldkultur" erwachsene "political correctness".

Diese amerikanische Reinkultur, wie es sie nur in Entenhausen gibt, funktioniert aufs Prächtigste. Obwohl lange Zeit von den dunklen Kräften der Alten Welt als "Schund" bekämpft, konnte nicht verhindert werden, dass die Barksschen Berichte ein erzieherisches Leitbild wurden, das auf Umwegen das amerikanische Idealbild liberalen Demokratie bei der Jugend verankerte. Dies konnte Entenhausen besser als das "echte" Amerika, das manchmal Kritik hervorrief, weil es sich zu oft Kompromissen mit der europäischen Ideenwelt einliess, die das Bild verdarben – z.B. die Einkommensteuer und ein Hang zu imperialem Gehabe (Entenhausens Aussenpolitik ist non-existent und daher im klassisch amerikanischen Sinne isolationistisch). Uns dieses Leit- und Vorbild und damit auch noch unzählige Stunden der Freude für Gross und Klein gebracht zu haben, das ist das unsterbliche Verdienst des Carl Barks. Im grossen Entenhimmel ist sicher die Ehrenloge für ihn reserviert.

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